Technische Universität München

The Entrepreneurial University

 
Amphetamine und Kokain sind stark suchterzeugende Stimulantien; sie haben ein hohes Missbrauchspotenzial und verursachen starke physiologische und psychologische Nebenwirkungen u. a. auch auf das Reproduktionssystem.
Der Amphetamin-Gebrauch während der Schwangerschaft erhöht die maternale, fetale und perinatale Sterblichkeit und das Risiko für Geburtsschäden.
Bei Männern wird eine chronische Kokainanwendung mit Libidoverlust und einem erhöhten Risiko für Priapismus in Verbindung gebracht. Die Anwendung von Kokain mindert die Östradiolkonzentration im Serum und unterbricht in weiblichen Tieren den Menstruationszyklus und die Follikulogenese. Die Kokainanwendung während der Schwangerschaft kann zum spontanen Abort, zur Plazentaablösung, zur fetalen Wachstumshemmung und zu einer Vielfalt von kongenitalen Fehlbildungen führen.
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