Technische Universität München

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Die Dopinggeschichte weist mehrere unterschiedliche Definitionen des Begriffes auf. Die aktuelle und offizielle Dopingdefinition 2008 basiert auf dem World Anti-Doping Code und lautet wie folgt:

"Doping wird definiert als das Vorliegen eines oder mehrerer der nachfolgend in Artikel 2.1 bis 2.8 festgelegten Verstöße gegen Anti-Doping-Bestimmungen."

Andere frühere Dopingdefinitionen sind:

  1. Doping im Sport ist definiert als “die Verabreichung oder der Gebrauch von körperfremden Substanzen in jeder Form oder physiologischen Substanzen in abnormaler Form oder auf abnormalem Wege an gesunde Personen mit dem einzigen Ziel der künstlichen und unfairen Steigerung der Leistung für den Wettkampf. "
    (erste Dopingdefinition von 1963 vom Europäischen Rat für außerschulische Ausbildung)

  2. Doping im Sport besteht in der Nutzung von verbotenen Substanzen im Verstoß mit den Regeln der Wettkampfsport-Organisationen.
    (Europäische Konferenz 1984)

  3. Doping im Sport ist definiert als “die Verabreichung an Sportler und Sportlerinnen, oder die Nutzung von pharmakologischen Klassen von Dopingsubstanzen oder Dopingmethoden”.
    (Europäischer Rat der Anti-Doping Konvention vom 16. November 1989)

  4. Doping ist definiert als die Anwesenheit von verbotenen Substanzen im menschlichen Körper entsprechend der Liste, veröffentlicht vom Internationalen Olympischen Komitee und/oder der besagten internationalen Organisation der Mitgliederorganisationen. Der Gebrauch solcher Substanzen, ihre Anwesenheit im Urin oder in Blutproben und der Gebrauch von Methoden, die das Ergebnis einer Urin- oder Blutprobe verhindern, sind verboten.
    (IOC Definition – vor der WADA-Gründung)

  5. Doping im Sport ist die absichtliche oder versehentliche Nutzung von Substanzen oder Methoden, die durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) verboten wurden. FIMS unterstützt das Verbot von Doping um Athleten vor folgendem zu schützen:
    • dem unfairen Vorteil, den die Athleten haben, die verbotene Substanzen oder Methoden nutzen, um die Leistungsfähigkeit zu steigern,
    • den möglichen Nebenwirkungen, die einige der Substanzen oder Methoden zu begleiten vermögen. 
    Zusätzlich zu den ethischen und gesundheitlichen Konsequenzen das Doping, wird auf mögliche rechtliche Folgen verweisen. Die Verbreitung von vielen verbotenen Substanzen wie anabole Steroide ist, im medizinisch nicht vertretbaren Fall, in vielen Ländern verboten. Die Ermutigung oder Unterstützung von Athleten solche Substanzen oder Methoden zu nutzen ist unethisch und daher ebenfalls verboten.
    (Stellungnahme der Internationalen Föderation für Sportmedizin – vor der WADA Gründung)

 

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