Technische Universität München

The Entrepreneurial University

 
Die negativen Effekte von Diuretika auf den Bewegungsapparat sind oft sekundärer Art. Muskelkrämpfe und Schmerzen beruhen auf Veränderungen des elektrischen Ruhepotentials in Muskel- und Nervenmembranen und deren Auswirkungen auf die Weiterleitung von neuromuskulären Impulsen. Diese Veränderungen sind meist die Folge einer erhöhten Kaliumausscheidung, die durch die Diuretika verursacht wird. Ein weiteres Risiko des Diuretika-Missbrauchs durch die Athleten ist die gestörte Thermoregulation aufgrund der Kombination aus dem entwässernden Effekts der Diuretika und dem Schweissverlust während des Wettkampfs. Durch die reduzierte Abgabe von Schweiss und den verminderten Blutfluss in der Haut, verbunden mit einem Elektrolytungleichgewicht, speziell von Kalium, kommt es im Körper des Athleten zu einem Hitzestau, der zu einem lebensbedrohlichem Zustand führen kann.
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