Technische Universität München

The Entrepreneurial University

 
Adrenalin und Noradrenalin, hocheffektive Neurotransmitter im sympathischen Teil des zentralen Nervensystems, wirken über spezifische Rezeptoren (α1, α2 and β1, β2), die sich in verschiedenen Geweben wie z. B. im Skelettmuskel und im Fettgewebe befinden. β-Agonisten sind Substanzen, die β-Rezeptoren stimulieren. Die bekanntesten Vertreter der β2-Agonisten sind Clenbuterol und Salbutamol. Sie werden vor allem zur Therapie von Asthma und Asthma-ähnlichen Bronchospasmen eingesetzt. Da ca. 10-15% der Olympiaathleten Asthmasyndrome zeigen, ist der Gebrauch von ß2-Agonisten im Hochleistungssport relativ weit verbreitet. β2-Agonisten zeigen auch Muskel-anabole und lipolytische Eigenschaften. Wegen ihrer relativ gering ausgeprägten negativen Effekte werden ß2-Agonisten von einigen Athleten als eine Art “sicherere” Alternative zu androgenen anabolen Steroiden angesehen. Nebenwirkungen von ß-Agonisten auf das zentrale Nervensystem sind unter anderen Nervosität, Schlaflosigkeit und Migräne.
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